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5. Salão Transartes im Forum Brasil

08.03.2011 von Forum Brasil

Es freut uns sehr, dass das Forum Brasil in Kreuzberg bereits zum 5. „Salão Transartes“ – Salon für brasilianische Künste – einladen darf.

An diesem Abend werden wieder die beiden Salonisten Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini alle Brasilien Interessierte und Begeisterte auf eine musikalische und audiovisuelle Reise mitnehmen. In der gelungenen Mischung aus Musik und Literatur wird ein kleiner Teil der besonderen und vielfältigen Kultur Brasiliens wiedergespiegelt.

 

Es wird folgende moderne brasilianische Literatur im Salão vorgestellt: João Albertini trägt Gedichte der in Berlin lebenden Schriftstellerin Viviane de Santana Paulo vor. Elisabeth Tuchmann steht ihm dabei zur Seite als Sprecherin der deutschen Übersetzungen. Die Erzählung “Sem Ana, Blues” des 1997 gestorbenen Schriftstellers Caio Fernando Abreu wird einen weiteren literarischen Programmpunkt bilden. Die Übersetzerin Patricia Weiß-Bomfim bringt eine deutsche Version extra für diesen Abend mit.

Viviane de Santana Paulo

Viviane de Santana Paulo ist eine in Berlin lebende brasilianische Schriftstellerin. Sie wuchs in São Paulo auf und kam 1988 als Au-pair nach Deutschland. Anschließend studierte sie Vergleichende Literaturwissenschaften und Germanistik in Bonn. Im Jahr 2000 zog sie nach Berlin. Hier arbeitet sie in der Brasilianischen Botschaft und ist in der brasilianischen bzw. lateinamerikanischen Gemeinde sehr aktiv.

Viviane de Santana Paulo hat zunächst viele Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben, die in der deutschen Zeitschrift ILA sowie in dem brasilianischen Internetmagazin Agulha Beachtung fanden. Sie schreibt auch unter verschiedenen Pseudonymen, z.B. Sofia d’Ávilla oder Luisa Negra, und ist für verschiedene deutsche und brasilianische Zeitschriften aktiv, in denen sie nicht nur ihre Primärtexte veröffentlicht, sondern auch über deutsche Literaten wie Ingeborg Bachmann oder Paul Celan, über  oder andere kulturelle Themen schreibt.

Werke sind u.a.: Passeio ao longo do Reno (2002), Estrangeiro de mim (2005), Als Sofia d’Ávilla: Nada de Novo no Mundo (2003)

 

Mit der Flötistin und Komponistin Marta Castello Branco und dem Gitarristen Marcio Pinho erklingen zum ersten Mal alte Chorinhos von Pixiguinha und Cartola auf der Salão-Bühne.

Marcio Pinho

Der eklektische brasilianische Musiker Marcio Pinho war schon als Komponist, Arrangeur, Sänger und Instrumentenspieler (elektrische Gitarre, Cavaquinho, 6- und 7-saitige akustische Gitarre) in verschiedenen Funk, Pop-Rock, Jazz, Samba de Gafieira und MPB Gruppen. Er hat an Workshops von einigen der berühmtesten Musiker teilgenommen, wie Leo Brouwer, Carlos Malta, Proveta, Carlos Barbosa-Lima und Thomas Fellow. Er besuchte den technischen Kurs für Popularmusik der Faculdade de Música do Estado do Espírito Santo (FAMES) und graduierte sich in Popularmusik an der Universidade Estadual de Campinas (UNICAMP), wo er mit den Dozenten Edu Visconti, Ulisses Rocha, Mário Campos und Hilton Valente studiert hat.

Marta Castello Branco

Die Flötistin Marta Castello Branco wurde im Jahr 1981 im Belo Horizonte geboren. Dort absolvierte sie einen Flöte und Musik Bachelor sowie einen Flöte Master. Sie wohnt zurzeit in Berlin, wo sie unter anderem mit dem deutschen “Beethoven meets Gulda” Orchestra aufgetreten ist.

 

Duo „voz e violão“ steht in Brasilien für musikalische Darbietungen einer Person mit Stimme (voz) und Gitarre (violão). Ganz im Sinne dieser brasilianischen Tradition teilen sich Gregor Zimball (violão – Gitarre) und Ina Frerichs (voz – Stimme) die Aufgaben und stehen damit in der Tradition des Zusammenspiels von Sängerin und „klassischem“ Gitarristen. Das Repertoire des Duos erstreckt sich von eigenen Songs über Klassiker der „Música Popular Brasileira“ bis hin zum Jazz. Auch Pop- und Folksongs sind Teil des Programms. Über das klassische Duo-Spiel hinaus benutzen die beiden studierten Musiker elektronische Sample- und Loop-Techniken, elektrische Gitarre und Percussioninstrumente wie Shaker, Pandeiro und Tambourim. Bei „Voz e violão“ treffen zwei Musikerpersönlichkeiten aufeinander, die großen Wert darauf legen, ihrer Musik Raum zu geben für immer wieder neue Interpretationen. So entstehen sowohl Momente größter Intimität als auch übersprudelnder Lebensfreude.

Gregor Zimball

Gregor Zimball studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und Klassische Gitarre an der Universität Hildesheim. Vor dem Jazzstudium verbrachte er 1995 ein Jahr in Brasilien und belegte Kurse mit den Schwerpunkten Komposition, Harmonielehre und Arrangement. Seit dieser Zeit reist er jährlich nach Brasilien, und spielte zahlreiche Konzerte.

Gregor Zimball hat sich sehr intensiv mit allen wichtigen brasilianischen Musikstilen befasst. In Deutschland unterrichtet er seit vielen Jahren brasilianische Musik und Jazz im Einzelunterricht und in Workshops. Der Kompositionsstil des Gitarristen und Komponisten wurde von seiner Zeit in Brasilien stark beeinflusst. Die Songs und der musikalischer Ausdruck Gregor Zimballs sind von beeindruckender Authentizität und werden durch die klare und warme Stimme der Sängerin Ina Frerichs zu einem perfekten Zusammenpiel.

Ina Frerichs

Sie verzichtet auf überflüssige Effekte und überzeugt durch Natürlichkeit. Ina Frerichs studierte Jazzgesang an der Universität der Künste Berlin (Diplom 2002). Die Komponistin, Bandleaderin und Pianistin des ‚Ina Frerichs Quartett’ war von 2002-2004 Dozentin für Jazzgesang an der Hochschule für Musik ‚Carl Maria von Weber’ in Dresden und ist heute Leiterin von Improvisationskursen für Klassiker an der Universität der Künste Berlin.

 

 

Wir freuen uns sehr über dieses spannende Programm und laden euch herzlich ins Forum Brasil ein am:

Samstag 12. März 2011

Beginn: 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

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