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Afoxé Loni: Beitrag in der Sendung Klartext des RBB

09.06.2011 von Forum Brasil

Über den Karneval der Kulturen, die Presseerklärung von Afoxé Loni und die daraus entstandene politische Debatte haben mittlerweile einige Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und Rundfunk berichtet.

Afoxé Loni und die finanziellen Sorgen der Karnevalsgruppen waren gestern Thema der Sendung Klartext des RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg). Das Video dazu könnt ihr euch auf der Website anschauen.

Zu den Zweifeln der Journalisten über den Verbrauch des Geldes vom Senat, das in die komplette Logistik usw. fließt, möchten wir anmerken, dass es zu keinem Zeitpunkt unsere Intention war, das Karnevalsbüro der Werkstatt der Kulturen und seine Arbeit zu diskreditieren oder deren finanziellen Umgang zu kritisieren.

Soweit wir das beurteilen können, macht das Karnevalsbüro eine hervorragende Arbeit. Unser Anliegen richtet sich vielmehr an die politischen Entscheidungsträger und die vom Karneval profitierenden Wirtschaftsteile der Stadt Berlin, von denen wir uns Anerkennung und finanzielle Unterstützung für unseren kulturellen Beitrag zur Förderung der Wirtschaft und des Images der Stadt Berlin wünschen.

Wir freuen uns auf Sonntag und hoffen, dass ihr zahlreich erscheint, um gemeinsam mit uns, allen anderen Karnevalsgruppen, Besuchern und Bewohnern Berlins kulturelle Vielfalt zu zelebrieren.

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Afoxé Loni nimmt zum letzten Mal am Karneval teil – nicht ohne Grund!

26.05.2011 von Forum Brasil

 

Vielleicht habt ihr, liebe Leser, es schon mitbekommen:

Die Gruppe Afoxé Loni, die auf der Kooperation vom Forum Brasil e.V. und Musik und Tanz ohne Grenzen e.V./Percussion Art Center und insbesondere den Leitern der Gruppe Krista Zeißig, Murah Soares und Dudu Tucci fußt, und seit 15 Jahren den Berliner Karneval der Kulturen anführt, verabschiedet sich mit ihrer letzten Teilnahme am Umzug am 12. Juni 2011 – nicht ohne Grund!

Afoxé Loni ist, wie die meisten anderen teilnehmenden Gruppen, mit dem Geld und der Arbeit einiger weniger Menschen entstanden. 1996 begann das, was Berliner und zahlreiche Touristen aus Deutschland und Europa heute als Karneval der Kulturen kennen, als eine kleine Demonstration. Bereits ein Jahr später war Afoxé Loni mit dabei. Mit dem Anwachsen des Karnevals und der Zahl der Teilnehmer wurden die Kosten für die Gruppen immer höher. Auch heute noch zahlt jede Gruppe ihre Wagen, Kostüme, anfallende Gebühren, Probenräume und Technik aus eigener Tasche oder versucht sich über Sponsoren zu finanzieren. Doch trotz der Bemühungen auch des Karnevalsbüros um ausreichend Sponsoren, gehen viele Gruppen jährlich beinahe leer aus und müssen anfallende Kosten aus eigener Tasche bezahlen

Dabei ist der Karneval der Kulturen in Berlin mittlerweile so berühmt, dass er zahlreiche Touristen anzieht, die bei dem Spektakel dabei sein möchten – und genau hier liegt das Problem. Während die Stadt Berlin, die Stadtreinigung, Hotels, Gastronomie und viele andere vom Karneval der Kulturen profitieren, gehen die eigentlichen Protagonisten, die umherziehenden Gruppen, die in mühsamer Arbeit wunderschöne Kostüme gebastelt, Choreographien einstudiert und organisiert haben, leer aus und müssen sogar noch einiges draufzahlen.

Und ja, Berlin, die Multikulti-Stadt, bessert mit dem bunten Umzug auch noch ihr Image auf. Dabei gerät der Zweck der Veranstaltung jedoch in den Hintergrund. Die sich präsentierenden Gruppen sind nämlich nicht einfach “exotische” Clowns, die die Massen unterhalten sollen. Sie sind im alltäglichen Leben Teil der Stadtkultur, der Arbeits- und Lebenswelten von Berlin. Berlin ist bunt – Das soll der Karneval zeigen. Wenn genau diese Leute im Rahmen der Integrationsdebatte behandelt werden, als würden sie gar nicht zur Gemeinschaft gehören und ihr kultureller Beitrag kaum gewürdigt und stattdessen nur ausgenutzt wird, dann läuft doch etwas falsch.

Afoxé Loni und ihre Begründer und Leiter – Krista Zeißig, Dudu Tucci und Murah Soares – haben sich nach 15 Jahren ehrenamtlicher Arbeit entschlossen, in dieser großen Maschinerie nicht mehr mitzulaufen und sich gemeinsam mit Afoxé Loni auf eigene Projekte zu konzentrieren. Denn der Karneval der Kulturen raubt den Machern jedes Jahr viel Kraft und Energie, die sie zukünftig für “sinnvollere” Arbeit einsetzen möchten.

Wenn ihr euch für Afoxé Loni und sein Anliegen interessiert, könnt ihr Näheres in der offiziellen Presseerklärung von Afoxé Loni vom Freitag, den 20.05.2011 nachlesen und diese natürlich auch herunterladen und weiterleiten.

Glücklicherweise blieb das Anliegen von Afoxé Loni nicht ungehört und könnte vielleicht sogar zum Umdenken in der Kulturpolitik der Stadt Berlin führen. Nachdem in den letzten Tagen einige Zeitungen und Radiostationen über den Karneval der Kulturen, Afoxé Loni und die Probleme der Karnevalsgruppen berichteten, die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Carola Bluhm zu einer Gesprächsrunde zum Thema Finanzierung des Berliner Karnevals mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik einladen wird und der Grüne Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg Franz Schulz sich ebenfalls zu dem Skandal äußerte, sind wir – das Forum Brasil, das PAC Percussion Art Center und der dahinter stehende Verein Musik und Tanz ohne Grenzen e.V. und Afoxé Loni – voller Hoffnung auf eine bessere Unterstützung der Gruppen im Karneval der Kulturen. Wir freuen uns, dass der Karneval in diesem Jahr nicht nur eine bunte Parade ist, sondern auch eine Aussage vertritt und die Probleme der Protagonisten im Berliner Karneval der Kulturen nicht wie sonst in den Hintergrund rücken. Wenn ihr einzelne Gruppen finanziell oder mit Sachspenden unterstützen möchtet, dann könnt ihr euch auf der Website vom Karneval der Kulturen oder beim Karnevalsbüro der Werkstatt der Kulturen über benötigte Mittel der verschiedenen Gruppen informieren. Auch Afoxé Loni freut sich wie immer über Unterstützung!

Afoxé Loni bedankt sich bei allen Teilnehmern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und dem Karnevalsbüro der Werkstatt der Kulturen für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Alle sind herzlich eingeladen in diesem Jahr ein letztes Mal beim großen Umzug dabei zu sein. Wer gerne mitlaufen möchte, kann sich bei Dudu Tucci für den vorhergehenden Workshop und den Umzug anmelden.


 

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Brasilianisch-Kochkurs im Forum Brasil

07.10.2010 von Wendy Koenig

Die brasilianische Küche, so vielfältig wie das Land selbst.

Brasilien – Ein Land so groß wie ein Kontinent. So unterschiedlich die kulturellen Einflüsse, so bunt ist auch die brasilianische Küche. Dementsprechend schwierig ist es diese zu definieren. Es gibt regionale Unterschiede mit portugiesischen, afrikanischen, aber auch deutschen oder italienischen Einflüssen. Eines lässt sich jedoch allgemein geltend sagen: Die brasilianische Küche ist eine delícia!

Brasilianisch KochkursUmso mehr freuen wir uns, euch wieder einmal die Möglichkeit bieten zu können selbst in den Genuss solcher Köstlichkeiten zu kommen und obendrein auch noch zu lernen wie man diese eigenhändig zubereitet.

Und zwar in unserer neuen Kursreihe:

Das „Atelier brasilianischer Kochkunst” –  Nilda Bezerra offenbart die Geheimnisse der brasilianischer Kochtöpfe.

Nilda ist selbstverständlich gebürtige Brasilianerin, lebt jedoch schon längere Zeit in Berlin und arbeitet als Köchin für verschiedene brasilianische Restaurants der Stadt. Umso mehr freuen wir uns, dass sie ihr Talent mit uns teilen will.  Aber auch Nilda freut sich schon wahnsinnig auf die neue Kursreihe.  Die Brasilianerin betrachtet es als Möglichkeit die brasilianische Kultur zu verbreiten und für die Teilnehmer greifbar zu machen.

“Unvergleichliche Köstlichkeiten schenken uns unvergessliche Momente”

Los geht’s kommenden Samstag, den 9. Oktober mit einem Gericht aus Salvador de Bahia:

Vorspeise: Empadinha de palmito
Hauptgericht: Bobó de Camarao (comida baiana)
Dessert: Mousse de Maracujá
Getränk: Batida de Limao

Wenn ihr jetzt nur Bahnhof versteht und euch nichts unter diesen Namen vorstellen könnt, ist das noch ein Grund mehr am Samstag dem Forum Brasil einen Besuch abzustatten. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Beitrag pro Abendkurs: 40 €
inkl. Lebensmittel, Rezepte, Anleitung und Batida
Weitere Informationen und Anmeldung über

info@forum-brasil.de
Anmeldeschluss Donnerstag 7. Oktober!

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4. Salão Transartes im Forum Brasil

02.09.2010 von Forum Brasil

Salão TransartesErneut lädt das Forum Brasil in Kreuzberg herzlich zum  „Salão Transartes“ – den ersten Salon für brasilianische Künste – am 18. September 2010 ein. Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo werden alle Brasilien Interessierte und Begeisterte auf eine musikalische und audiovisuelle  Reise an diesem Abend mitnehmen. In der gelungenen Mischung aus Musik, Bewegung und Film wird ein kleiner Teil der besonderen und vielfältigen Kultur Brasiliens wiedergespiegelt.
Elisabeth Tuchmann wird sowohl mit ihrem Kollegen João Eduardo Albertini als Salonisten den Abend begleiten, als auch mit ihrem Gesang die Gäste bezaubern.

Ana Milena RochaAuch die von Jazz, Bossa-Nova und Musica Popular Brasileira geprägte Sängerin Ana Milena Rocha wird mit ihremMalte Scholl Gesang und in der Begleitung des Gitarristen Malte Scholl die Besucher betören.



Für einen weiteren musikalischen Leckerbissen sorgen die Brasilianer Luiz „Pardal“ (Gesang und Akustikgitarre) und Eudinho Soares (Gitarre).



Murah Soares wird als hervorragender afro-brasilianischen Tänzer einen dynamischen und visuellen Augenschmaus präsentieren.

Den Abend abrundend präsentiert die Künstlerin Rosangela de Araujo ihren ausgezeichneten und preisgekrönten Animations-Kurzfilm „Driving Alone“.

Aber schon vor der Veranstaltung und während der Pause kann der weltliche Gaumen durch landestypische Köstlichkeiten verwöhnt werden.

Einlass 19:00 mit brasilianischem Essen
Beginn 20:00

 

Der Abend wird freundlich Unterstützt vonAuswärtiges Amt :
Calumed Logo

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Konzert im Forum Brasil – Fátima Lacerda

06.05.2010 von Wendy Koenig

Du möchtest dieses Wochenende unbedingt etwas Außergewöhnliches erleben, aber weißt noch nicht genau was? Dann haben wir hier genau den richtigen Tipp für dich!

Lange Zeit blieb die erfolgreiche Sängerin Fátima Lacerda Berlins Bühnen fern. Doch nun ist es endlich wieder soweit! Wir freuen uns sehr, ihr großes Comeback in unserem interkulturellen Zentrum Forum Brasil präsentieren zu dürfen:

Fátima Lacerda & Zé Eugênio

Música Popular Brasileira & Latin Jazz

Freitag, 14. Mai 2010

Um 20 Uhr

(Einlass 19:30 Uhr)

Die Kreuzberger Exilbrasilianerin kam  im Jahr 1988 in das damals noch geteilte Berlin. Inspiriert durch neue Musikrichtungen während ihrer dortigen Gesangsausbildung entdeckte die Brasilianerin eine neue Leidenschaft: Die Jazzmusik. In Kombinationen mit den vielseitigen Klängen ihrer Heimat ist daraus ein ganz eigener und außergewöhnlicher Stil entstanden: melancholische Jazzballaden, rhythmische Scat-Experimente, lustvoll-banaler Funk und ein obligatorischer Samba.

In ihrem ersten Debüt- Album „Face to Faces“ ist es der vielseitigen Interpretin schließlich gelungen, ihren unterschiedlichen Einflüssen und Talenten Ausdruck zu verleihen, nicht zuletzt aber auch den einen oder anderen Titel, der schon länger auf ihrer Wunschliste stand, aufzunehmen. Auch die nun vergangene musikalische Pause blieb selbstverständlich  nicht ungenutzt. Fátima entwickelte sich weiter und erweiterte außerdem ihr Repertoire. Veränderungen auf die wir gespannt sein dürfen!

Ein musikalisches Ereignis, welches man als Fan brasilianischer Rhythmen nicht verpassen sollte.

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Karneval der Kulturen 2010 in Berlin – Seid live dabei!

27.04.2010 von Wendy Koenig

Die Temperaturen steigen, das Jahr schreitet voran. Was bedeutet das für uns?

Bald feiern wir wieder den legendären Karneval der Kulturen in Berlin! Auch ihr könnt dieses Jahr wieder live dabei sein und mit Afoxé Loni den großen Karnevalsumzug ganz vorne als ersten Block  mit anführen. Ein Erlebnis, dass ihr so schnell nicht vergessen werdet – versprochen! Infos zu Terminen, Anmeldung und Teilnahmegebühren gibt es auf der Website von  Afoxé Loni.

Das Projekt Afoxé Loni ist aus den Ideen und dem Ergeiz drei kreativer Köpfe entstanden. Die professionellen Percussionisten und Musiklehrer Krista Zeißig und Dudu Tucci initiierten im Jahre 1997 gemeinsam mit dem gebürtigen Brasilianer und Tänzer Murah Soares dieses wundervolle Projekt und übernehmen seither die Organisation der Gruppe.

Seit dem Tag der Gründung konnten die drei Künstler viele Erfolge verzeichnen.

Abgesehen davon, dass sie seither jedes Jahr mit c.a. 80 Tänzern und 80 Trommlern am Karneval der Kulturen in Berlin teilnehmen, hat das Projekt mittlerweile auch in Manchester, Dublin und Mailand stattgefunden.

Aber dabei sollte es nicht bleiben. Mit einer ca. 25 Personen großen Gruppe hat Afoxé Loni im Jahr 2000 vor dem Berliner Reichstag zur 10 Jahresfeier der Wiedervereinigung, zum Abschlussfest der Expo 2000 in Hannover und 2004 zur Eröffnung des Olympiastadions in Berlin gespielt.

Werdet auch Teil eines solchen Ereignis und meldet euch ganz schnell bei Afoxé Loni an!

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Monica Besser & Debora Saraiva live im Forum Brasil

21.04.2010 von Wendy Koenig

Auch kommendes Wochenende werden es eure Ohren euch danken, wenn ihr dem Forum Brasil einen Besuch abstattet! Freitag, den 23. April präsentieren wir euch nämlich eine brasilianische Live-Performance der ganz besonderen Art von den Künstlerinnen Debora Saraiva und Monica Besser.

Geboren in den Samba-Schulen São Paulos wurden Debora Saraiva die brasilianischen Sambarhytmen quasi in die Wiege gelegt. Entsprechend früh entdeckte die Brasilianerin ihre Leidenschaft für Musik und Poesie. Im Alter von 16 Jahren lernte Debora den Intendanten Ilo Krugle kennen und ergründete mit diesem ihr Interesse für die Welt des Theaters.  Aus der folgenden langjährigen Zusammenarbeit entwickelte sich eine innige Freundschaft.

Mittlerweile lebt die Musikerin seit 4 Jahren in Europa. Seither tourte sie durch diverse Länder der Welt wie zum Beispiel  Mexiko, Holland, Italien, Kroatien, Belgien, Südkorea, Polen u.v.m., begleitete verschiedne große Künstler und gab außerdem Percussion Workshops. Dieses Wochenende wird sie gemeinsam mit Monica Besser uns in Berlin die Ehre erweisen!

Die 31-jährige Monica Besser zeichnet sich insbesondere durch den einzigartigen Klang ihrer Stimme aus. Auch sie entdeckte früh ihre Leidenschaft für die Musik. Bereits im Alter von 14 Jahren war die Sängerin und Komponistin in Rios Musikszene nicht mehr unbekannt. Sie nahm an allerhand musikalischen Projekten und Produktionen mit renomierten Musikern teil und sammelte dabei zahlreiche Erfahrungen in Messen, Musikveranstaltungen, Radio, TV, Theater und Soundtrack-Produktionen.

Im Jahr 2007 verbrachte Monica 6 Monate auf Europa-Tournee. Bis heute hat sie schon über 100 Songs komponiert. Gefördert und unterstützt durch Perfeito Fortuna, welcher zu den größten Produzenten in Brasilien  zählt, veröffentlichte die Sängerin schließlich ihr erstes eigenes Album „Monica Besser“. Mit Erfolg: Der Song „Vem Pra Ficar“ zum Beispiel wurde im Jahre 2008 zur Titelmusik der Telenovela „Beleza Pura“ des größten brasilianischen Fernsehsenders Rede Globo ausgewählt und fand außerdem Platz auf dem Soundtrack zur Serie neben Songs  anderer bekannter brasilianischer Künstler wie Paulinho da Viola, Skank, Ney Matogrosso, Seu Jorge und Céu.

Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr.

Einlass ist um 19.30 Uhr. Wir freuen uns auf euch!

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Guaraná – Wo kann man es in Berlin kaufen?

11.04.2010 von Wendy Koenig

Jeder der einmal in Brasilien gewesen ist, ist sicher auch dieser unbekannten, grünen Dose und seinem süßen Inhalt begegnet: Guaraná!

Den Geschmack von Guaraná kann man nur hassen oder lieben. Für all diejenigen unter euch, die zur letzteren Gruppe gehören und zudem seit ihrer letzten Brasilienrückkehr nicht mehr in den Genuss dieser brasilianischen Köstlichkeit gekommen sind (weil sie schlichtweg nicht wussten, wo das Getränk zu bekommen ist), haben wir hier einige Adressen gesammelt, die mit Sicherheit euren Durst löschen werden:


  • Aqui Espana – Kantstraße 34, 10625 Berlin (Charlottenburg)
  • Mitte Meer – Invalidenstraße 50, 10557 Berlin (Mitte)
  • Café do Brasil – Mehringdamm 72 10961 Berlin (Kreuzberg)
  • Brasil Brasileiro – Kurfürstendamm 151, 10709 Berlin (Charlottenburg)
  • BR 101 – Torstr. 69, 10119 Berlin (Mitte)
  • A Livraria – Torstr. 159, 10115 Berlin (Mitte)
  • La Bottega del Gelato – Adalbertstr. 96, 10999 Berlin (Kreuzberg)

Sicher gibt es in Berlin, aber auch im Rest Deutschlands noch viele weitere Adressen, wo Guaraná zu finden ist! Eure Hilfe ist also gefragt. Falls ihr Orte kennt (gerne auch außerhalb Berlin), an denen das Erfrischungsgetränk käuflich zu erwerben ist, informiert uns gerne und wir fügen die Adresse der Liste hinzu!

Noch ein paar kleine Infos zur “richtigen” Guaraná:

Eine Guaraná im eigentlichen Sinne ist eine aus dem Amazonasgebiet stammende Pflanze, genauer gesagt eine Lianenart. Bei dem Bestandteil der Guaraná-Pflanze, welcher zum Beispiel im gleichnahmigen Erfrischungsgetränk verwendet wird, handelt es sich um die getrockneten Samen.

Guaranáextrakte erhalten ungewöhnlich viel Koffein. Sogar mehr als Kaffee oder Tee. In Verbindung mit dem Zucker im Getränk handelt es sich demnach um einen richtigen Wachmacher!

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Salão Transartes – Brasilianischer Konzertabend in Berlin

01.04.2010 von Wendy Koenig

Seit einigen Tagen hat uns der eiskalte Winter endlich den Rücken zugekehrt. Die Menschen verlassen ihre dunklen Wohnungen, um Draußen die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Die Luft duftet nach Frühling, die ersten Knospen erblicken das Licht der Welt und die Leute verstauen mit Freude ihre dicken Wintermäntel wieder im Keller. Der beste Zeitpunkt für den Berliner Salon brasilianischer Künste “Salão Transartes”.

Am 17. April 2010 geht unsere kleine brasilianische Konzertreihe in die zweite Runde. Nach einem gelungenen Konzertabend im vergangenen Winter laden Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini ein zweites Mal ins Forum Brasil in Berlin Kreuzberg ein, um einen Abend bei gemütlicher Atmosphäre und brasilianischer Musik zu verbringen.

Unterschiedlichste brasilianische und deutsche Künstler stellen an diesem Frühlingsabend ein buntes Programm auf die Beine und erweisen uns mit ihren künstlerischen Fähigkeiten die Ehre:

Der Fotograf  Fernando Miceli wird an diesem Abend eine Dokumentation über den “Ilê Ashé Oyá” – den ersten Candomblé Tempel Deutschlands präsentieren. Ergänzend hierzu wird Parana Bomfim die Präsentation mit zeitgenössischen Kompositionen perkussiver afro-brasilianischen Musik untermalen.

Selbstverständlich wird auch die Gastgeberin und Sängerin Elisabeth Tuchmann wieder persönlich einen Beitrag zum Programm leisten. Gemeinsam mit Martin Klenk am Cello wird das  Duo Jazz und brasilianische Klänge gekonnt miteinander vereinen.

Aber damit noch nicht genug. Ein weiteres musikalisches Duo wird uns an diesem Abend mit ihrer Anwesenheit erfreuen. Die in São Paulo geborene Künstlerin Yara Linss lebt seit ihrem vierten Lebensjahr in Deutschland. Die Melodien des Berliner Kontrabassisten Klaus Sebastian Klose bilden einen angenehmen Kontrast zu den Klängen der jungen Bossa Nova Stimme.

Abschließend wird der Sänger, Gitarrist und Komponist Hans Limburg verschiedenste musikalische Stilrichtungen miteinander kombinieren: Groovende brasilianische Bossa Novas, mitreißende Sambas und internationale Standards, gemixt mit einem Hauch Brazil-Jazz.

Aber was nützt es über schöne Melodien und und kontrasteiche Klänge zu lesen. Kommt vorbei und lasst euch persönlich von den talentierten Acts überzeugen!

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Buchtipp: “Ein Brasilianer in Berlin” (João Ubaldo Ribeiro)

22.03.2010 von Wendy Koenig

Zur Abwechslung gibt es heute einen Buchtipp.

“Ein Brasilianer in Berlin” von João Ubaldo Ribeiro

Anfang der 1990er Jahre wurde der Schriftsteller João Ubaldo Ribeiro vom “Deutschen Akademischen Austauschdienst” (DAAD) nach Berlin eingeladen, um vorerst seine dort erlebten Erfahrungen in verschiedenen Zeitungsbeiträgen darzustellen. Wieder in seiner Heimat Brasilien angekommen verfasste Ribeiro seine Erlebnisse in einen Buch zusammen.

Empfohlen wurde mir das Buch vor ein paar Jahren während meines Aufenthalts in Brasilien von einem Brasilianer, der selbst einmal ein Jahr in Berlin verbracht hat. “Einige Situationen werden dir bekannt vorkommen” sagte er damals zwinkernd zu mir.

“Ein Brasilianer in Berlin’, das sind die Innenansichten eines Außenseiters: der Autor von ‘Brasilien, Brasilien’ erzählt in 15 Kolumnen wunderbar leicht und liebevoll-ironisch von seinen Eindrücken, Beobachtungen und Erfahrungen mit den Deutschen, die er während eines einjährigen Aufenthalts 1990 in Berlin machte – im ersten Jahr nach der deutschen Wende.”

Er schreibt sowohl über widerlegte, als auch bestätigte Klischees – und dies auf eine überaus charmante Weise. Ob man möchte oder nicht, Ribeiro schafft es uns über unsere eigenen Eigenarten schmunzeln zu lassen.  Ähnlich amüsant ist die Art und Weise, wie er das Brasilienbild der Deutschen beschreibt:

“Eins habe ich während meines Aufenthaltes hier in Berlin gelernt: Ich werde erst wieder in Deutschland antreten, nachdem ich einen Kurs über Amazonien belegt und mindestens eine grundlegende Biographie über die brasilianischen Indianer gelesen habe. Es kann hier nämlich ganz schön schwierig werden für Brasilianer wie mich, die nichts von Amazonien und den Indianern verstehen. Wenn sie von meiner Unwissenheit erfahren, sind einige Deutsche derart empört, dass sie sofort jedes weitere Gespräch mit mir aufgeben. Andere, vielleicht ist das die Mehrheit, wollen mir das schlichtweg nicht abnehmen, hören nicht auf meine abschlägigen Antworten und reden einfach weiter, so dass die Unterhaltung schizophrene Züge annimmt.”

Die 15 vergnüglichen Kolumnen sind sehr angenehm lesbar. Das Buch ist in jedem gut sortierten Buchladen zu finden und kostet im Suhrkamp Verlag nur 6,50 €. Ein Muss für alle Brasilienliebhaber und Brasilianer, die einen Bezug zu Deutschland haben.

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