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Filmtipp Kino aus Brasilien: “Estômago”

19.03.2010 von Wendy Koenig

Heute möchten wir euch einen ganz besonderen brasilianischen Film vorstellen.  Einer unserer persönlichen Favoriten.

November letzten Jahres fand im Haus der Kulturen der Welt in Berlin das brasilianische Filmfestival “Première Brasil” statt. Eröffnet wurde dieses kulturelle Ereignis mit einem Konzert von dem über die Grenzen Brasiliens hinaus bekannten “Gilberto Gil”. Die folgenden zehn Tage wurden Filme verschiedenster noch unbekannter Filmemacher in einem breitgefächerten Programm präsentiert.

Einer dieser gezeigten Filme hat uns ganz besonders gefallen: ESTÔMAGO (A Gastronomic Story)

Brasilien 2007, 112 min, OmE
Im „großen Restaurant des Lebens“ gibt es die, die essen und jene, die gegessen werden.
Raimundo findet einen alternativen Weg: er kocht. Erst in einer armseligen Bar, dann in
einem Italienischen Restaurant und letztendlich im Gefängnis, wo er erneut lernt, sich in
einer radikal geteilten Gesellschaft über Wasser zu halten. Estômago, „Magen“, ist eine
Fabel für Erwachsene über Macht, Sex und das Kochen mittendrin. Mit vier Auszeichnungen
war der Film der große Gewinner des Rio Film Festivals 2007.

Unter Anwesenheit des Regisseurs Marcos Jorge bestand die Möglichkeit zur Diskussion.

Der Film zeichnet sich insbesondere durch seine kontrastreichen Szenen aus. Arm und Reich, Imbiss und Gourmet Restaurant, Fast Food und Kaviar treffen sich auf amüsante Art und stellen damit auf eine charmante Weise ein Thema dar, dass uns Alle ohne Ausnahme betrifft: Das Essen.

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“Salão Transartes” im Forum Brasil

05.12.2009 von Forum Brasil

Salao TransartesAm 27. November fand im Forum Brasil eine ganz besondere Veranstaltung statt. Acht Künstler waren zu Gast in der kleinen Remise mitten in Berlin Kreuzberg. Pünktlich um 19:00 Uhr war Einlass und die ersten Gäste betraten das Haus, während die Vorbereitungen noch im vollen Gange waren. Völlig beeindruckt von der Gestaltung und dem besonderen Flair von diesem ungewöhnlichen Gebäude, dass direkt zwischen den Sanierten Altbauwohnungen steht, nahmen sie ihre Plätze ein. Wie versprochen wurde natürlich auch brasilianisch gekocht. Das Publikum war sehr zufrieden mit den Kochkünsten des Hausherren Murah Soares. Nach und Nach füllte sich das Haus und die Sitzgelegenheit mussten erweitert werden, bevor die Vorstellung beginnen konnte.


Den Anfang machte Lilian Graça mit ihrer Tanzperformance zur Cat Stevens Version „Dont let me be misunderstood”. Darauf folgte der erste Teil der Kurzfilmreihe “Die Magic Flip – Book – Serie”, welche aus Missverständnissen, Misstrauen und einen ominösen Daumenkino besteht, dass immer wieder für Lacher sorgte. Es folgte eine musikalische Einlage von Julia Luis die mit Ihrer bezaubernden Stimme brasilianische Lieder  übersetzt ins Deutsche sang. Da es eine Übersetzung eins zu eins war, blieb auch hier der ein oder andere Lacher nicht aus!  Nach einer kurzen Pause folgten noch die Auftritte von dem Berliner Duo Avocado, welche bereits zum zweiten Mal zu Gast im Forum Brasil waren, sowie ein zweiter Kurzfilm und die Performance von der Gastgeberin Elisabeth Tuchmann mit ihrem Kontrabass-Kollegen Pere Loewe. Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend und bestimmt nicht das letzte Mal, dass Salão Transartes im Forum Brasil statt fand!

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Ausstellung „Orixas – Die Kraft der Elemente“

05.12.2009 von Forum Brasil

von Gustavo Teixeira & Murah Soares

Kraft der Elemente“Orixas – Die Kraft der Elemente” ist eine Ausstellung über den afro-brasilianischen Candomblé in Berlin.
Am Wochenende vom 11.-13. Dezember 2009 lohnt es sich mal wieder bei uns im Forum Brasil in Berlin Kreuzberg vorbei zuschauen! Denn die brasilianischen Künstler Murah Soares und Gustavo Teixeira präsentieren eine sehenswerte Ausstellung, die Einblick in die Kunst der afro-brasilianischen Religion Candomblé bieten wird und vor allem ein ganz neues und interessantes Bild von Brasilien entstehen lassen wird.

Der Maler Gustavo Teixeira lebt seit nun einem Jahr in Berlin. Neben seiner Arbeit als Grafikdesigner entwirft er Zeichnungen der brasilianischen Sakralen Kunst. Hierbei beschäftigt er sich hauptsächlich mit den so genannten Orixas, den Göttern des Candomblé.
Des Weiteren stellt Murah Soares, der ebenfalls in Brasilien geboren und aufgewachsen ist, traditionelle Altäre der Candomblé Religion aus. Er selbst ist Babalorixa, also höchster Priester der Religion und zudem der Leiter des Berliner Kulturzentrums Forum Brasil.
Ein vielfältiges und buntes Begleitprogramm rahmt mit Percussion- und Tanzeinlagen die Ausstellung ein, wobei es immer wieder die Möglichkeit zu einen persönlichen Gespräch mit den Künstlern geben wird.

Programm:

Fr. 11. Dez.: 19 Uhr Vernissage mit Einführungsvortrag und Dialog

Sa. 12. Dez.: 14 Uhr Einführungsvortrag und Dialog
15 Uhr Percussion
17 Uhr Einführungsvortrag
18 Uhr Performance
19 Uhr Percussion
20 Uhr Tanz

So. 13. Dez.: 14 Uhr Einführungsvortrag
17 Uhr Einführungsvortrag
20 Uhr Tanz und Percussion

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