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Radio-Feature anlässlich des 80. Geburtstags von Mãe Beata de Yemanjá

18.01.2011 von Forum Brasil

Die brasilianische Candomblé-Priesterin, Frauenrechtlerin und Autorin aus Rio de Janeiro Mãe Beata feiert in diesen Tagen ihren 80. Geburtstag. Anlässlich ihres Ehrentages würdigt der rbb in einem 30-minütigen Radiofeature ihr Lebenswerk. Anzuhören ist der Beitrag heute (18. Januar 2011) um 19:00 Uhr im Radio oder per Livestream im Internet auf der rbb Website.

Seit Jahrzehnten engagiert sich Mãe Beata gegen religiöse Intoleranz, Diskriminierung aller Art, Rassismus, Gewalt gegen Frauen und gegen die Unterdrückung von Minderheiten besonders auch von Schwulen und Lesben. Hierfür erhielt sie vielfache nationale Auszeichnungen und internationales Renommee. Mãe Beata wurde als erste Vertreterin der afro-brasilianischen Religionen vom brasilianischen Bundessenat mit dem renommierten Frauen-Rechts- Preis „Mulher-Cidada Bertha Lutz 2007„ für ihr Lebenswerk geehrt. Der Bertha-Lutz-Preis wird jährlich an Frauen verliehen, die sich in herausragender Weise für die Bürger- und Menschenrechte sowie politischen Rechte der brasilianischen Frauen einsetzen.

Initiiert noch von der letzten in Brasilien lebenden afrikanischen Prinzessin Olga de Alaketu hat Mãe Beata in einem Vorort von Rio de Janeiro 1985 ihren eigenen Candomblé-Tempel aufgebaut, den sie bis heute leitet. Mãe Beata ist zutiefst mit dem im Forum Brasil beheimateten Candomblé-Tempel Ilé obá sileké von Babalorixá Murah Soares verbunden, den sie 2008 als direkte Repräsentanz ihres Tempels in Europa weihte.

In der Radiodokumentation über Mãe Beata werden Aufnahmen von ihr aus dem Forum Brasil zu hören sein ebenso wie Interviews u.a. mit Murah Soares, Martin Titzck und Reiseteilnehmerinnen von der Studienreise des Forum Brasils nach Brasilien im vergangenen Oktober, bei der die Reisegruppe auf Einladung von Mãe Beata zwei Tage in ihrem Tempel verbringen durfte.

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Brasilianisch-Kochkurs im Forum Brasil

07.10.2010 von Wendy Koenig

Die brasilianische Küche, so vielfältig wie das Land selbst.

Brasilien – Ein Land so groß wie ein Kontinent. So unterschiedlich die kulturellen Einflüsse, so bunt ist auch die brasilianische Küche. Dementsprechend schwierig ist es diese zu definieren. Es gibt regionale Unterschiede mit portugiesischen, afrikanischen, aber auch deutschen oder italienischen Einflüssen. Eines lässt sich jedoch allgemein geltend sagen: Die brasilianische Küche ist eine delícia!

Brasilianisch KochkursUmso mehr freuen wir uns, euch wieder einmal die Möglichkeit bieten zu können selbst in den Genuss solcher Köstlichkeiten zu kommen und obendrein auch noch zu lernen wie man diese eigenhändig zubereitet.

Und zwar in unserer neuen Kursreihe:

Das „Atelier brasilianischer Kochkunst” –  Nilda Bezerra offenbart die Geheimnisse der brasilianischer Kochtöpfe.

Nilda ist selbstverständlich gebürtige Brasilianerin, lebt jedoch schon längere Zeit in Berlin und arbeitet als Köchin für verschiedene brasilianische Restaurants der Stadt. Umso mehr freuen wir uns, dass sie ihr Talent mit uns teilen will.  Aber auch Nilda freut sich schon wahnsinnig auf die neue Kursreihe.  Die Brasilianerin betrachtet es als Möglichkeit die brasilianische Kultur zu verbreiten und für die Teilnehmer greifbar zu machen.

“Unvergleichliche Köstlichkeiten schenken uns unvergessliche Momente”

Los geht’s kommenden Samstag, den 9. Oktober mit einem Gericht aus Salvador de Bahia:

Vorspeise: Empadinha de palmito
Hauptgericht: Bobó de Camarao (comida baiana)
Dessert: Mousse de Maracujá
Getränk: Batida de Limao

Wenn ihr jetzt nur Bahnhof versteht und euch nichts unter diesen Namen vorstellen könnt, ist das noch ein Grund mehr am Samstag dem Forum Brasil einen Besuch abzustatten. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Beitrag pro Abendkurs: 40 €
inkl. Lebensmittel, Rezepte, Anleitung und Batida
Weitere Informationen und Anmeldung über

info@forum-brasil.de
Anmeldeschluss Donnerstag 7. Oktober!

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Vortrag Prof. Dr. Yeda Pessoa de Castro im Forum Brasil

20.05.2010 von Wendy Koenig

Diese Woche bekommt ihr wieder einmal die Chance die brasilianische Kultur hautnah mitzuerleben.  Prof. Dr. Yeda Pessoa de Castro, weltweit renommierte Ethno-Linguistin der Universität Salvador in Brasilien, wird bei uns im Forum Brasil einen spannenden Vortrag über„Afrikanische Einflüsse in der Alltagskultur Brasiliens“ am Beispiel 3 großer Candomblé-Priesterinnen aus Salvador da Bahia halten. Als Begleitprogramm – quasi zum sinnlichen Erleben des Vorgetragenen – wird die Veranstaltung eingerahmt durch die Aufführung von afro-brasilianischer Musik und Tanz durch die in Berlin lebenden brasilianischen Künstler Murah Soares & Parana Bomfim.

Der Einfluss verschiedener Kulturen aufeinander ist nicht etwa ein ausschließlich moderner Prozess der Globalisierung. Vielmehr ist es ein Prozess der quasi schon immer -mal mehr, mal weniger intensiv- stattgefunden hat und folglich auch in Zukunft stattfinden wird. So ist zum Beispiel die brasilianische Kultur stark durch afrikanische Einflüsse geprägt, die durch die versklavten Menschen aus Westafrika nach Brasilien gelangt sind. Speziell auf dieses Thema wird Prof. Dr. Yeda Pessoa de Castro, profunde Kennerin dieser Ströme in anschaulicher und zugleich unterhaltsamer Art am Mittwoch den 26. Mai 2010 eingehen, indem sie die kulturellen Ausprägungen afrikanischen Ursprungs in Brasilien aufzeigt und somit deren historischen Wurzeln verdeutlicht. Mit der Intention die unbeschreiblich facettenreiche brasilianische Kultur auch abseits von Stereotypen in Deutschland bekannt werden zu lassen wird sie insbesonders  auf das Leben und die Lebenswerke drei großer Candomblé-Priesterinnen aus Salvador da Bahia eingehen.

Nutzt diese kostenlose Möglichkeit euer Weltbild zu erweitern und diskutiert mit uns am Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 19.30 Uhr dieses spannende Thema.

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Konzert im Forum Brasil – Fátima Lacerda

06.05.2010 von Wendy Koenig

Du möchtest dieses Wochenende unbedingt etwas Außergewöhnliches erleben, aber weißt noch nicht genau was? Dann haben wir hier genau den richtigen Tipp für dich!

Lange Zeit blieb die erfolgreiche Sängerin Fátima Lacerda Berlins Bühnen fern. Doch nun ist es endlich wieder soweit! Wir freuen uns sehr, ihr großes Comeback in unserem interkulturellen Zentrum Forum Brasil präsentieren zu dürfen:

Fátima Lacerda & Zé Eugênio

Música Popular Brasileira & Latin Jazz

Freitag, 14. Mai 2010

Um 20 Uhr

(Einlass 19:30 Uhr)

Die Kreuzberger Exilbrasilianerin kam  im Jahr 1988 in das damals noch geteilte Berlin. Inspiriert durch neue Musikrichtungen während ihrer dortigen Gesangsausbildung entdeckte die Brasilianerin eine neue Leidenschaft: Die Jazzmusik. In Kombinationen mit den vielseitigen Klängen ihrer Heimat ist daraus ein ganz eigener und außergewöhnlicher Stil entstanden: melancholische Jazzballaden, rhythmische Scat-Experimente, lustvoll-banaler Funk und ein obligatorischer Samba.

In ihrem ersten Debüt- Album „Face to Faces“ ist es der vielseitigen Interpretin schließlich gelungen, ihren unterschiedlichen Einflüssen und Talenten Ausdruck zu verleihen, nicht zuletzt aber auch den einen oder anderen Titel, der schon länger auf ihrer Wunschliste stand, aufzunehmen. Auch die nun vergangene musikalische Pause blieb selbstverständlich  nicht ungenutzt. Fátima entwickelte sich weiter und erweiterte außerdem ihr Repertoire. Veränderungen auf die wir gespannt sein dürfen!

Ein musikalisches Ereignis, welches man als Fan brasilianischer Rhythmen nicht verpassen sollte.

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Guaraná – Wo kann man es in Berlin kaufen?

11.04.2010 von Wendy Koenig

Jeder der einmal in Brasilien gewesen ist, ist sicher auch dieser unbekannten, grünen Dose und seinem süßen Inhalt begegnet: Guaraná!

Den Geschmack von Guaraná kann man nur hassen oder lieben. Für all diejenigen unter euch, die zur letzteren Gruppe gehören und zudem seit ihrer letzten Brasilienrückkehr nicht mehr in den Genuss dieser brasilianischen Köstlichkeit gekommen sind (weil sie schlichtweg nicht wussten, wo das Getränk zu bekommen ist), haben wir hier einige Adressen gesammelt, die mit Sicherheit euren Durst löschen werden:


  • Aqui Espana – Kantstraße 34, 10625 Berlin (Charlottenburg)
  • Mitte Meer – Invalidenstraße 50, 10557 Berlin (Mitte)
  • Café do Brasil – Mehringdamm 72 10961 Berlin (Kreuzberg)
  • Brasil Brasileiro – Kurfürstendamm 151, 10709 Berlin (Charlottenburg)
  • BR 101 – Torstr. 69, 10119 Berlin (Mitte)
  • A Livraria – Torstr. 159, 10115 Berlin (Mitte)
  • La Bottega del Gelato – Adalbertstr. 96, 10999 Berlin (Kreuzberg)

Sicher gibt es in Berlin, aber auch im Rest Deutschlands noch viele weitere Adressen, wo Guaraná zu finden ist! Eure Hilfe ist also gefragt. Falls ihr Orte kennt (gerne auch außerhalb Berlin), an denen das Erfrischungsgetränk käuflich zu erwerben ist, informiert uns gerne und wir fügen die Adresse der Liste hinzu!

Noch ein paar kleine Infos zur “richtigen” Guaraná:

Eine Guaraná im eigentlichen Sinne ist eine aus dem Amazonasgebiet stammende Pflanze, genauer gesagt eine Lianenart. Bei dem Bestandteil der Guaraná-Pflanze, welcher zum Beispiel im gleichnahmigen Erfrischungsgetränk verwendet wird, handelt es sich um die getrockneten Samen.

Guaranáextrakte erhalten ungewöhnlich viel Koffein. Sogar mehr als Kaffee oder Tee. In Verbindung mit dem Zucker im Getränk handelt es sich demnach um einen richtigen Wachmacher!

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Salão Transartes – Brasilianischer Konzertabend in Berlin

01.04.2010 von Wendy Koenig

Seit einigen Tagen hat uns der eiskalte Winter endlich den Rücken zugekehrt. Die Menschen verlassen ihre dunklen Wohnungen, um Draußen die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Die Luft duftet nach Frühling, die ersten Knospen erblicken das Licht der Welt und die Leute verstauen mit Freude ihre dicken Wintermäntel wieder im Keller. Der beste Zeitpunkt für den Berliner Salon brasilianischer Künste “Salão Transartes”.

Am 17. April 2010 geht unsere kleine brasilianische Konzertreihe in die zweite Runde. Nach einem gelungenen Konzertabend im vergangenen Winter laden Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini ein zweites Mal ins Forum Brasil in Berlin Kreuzberg ein, um einen Abend bei gemütlicher Atmosphäre und brasilianischer Musik zu verbringen.

Unterschiedlichste brasilianische und deutsche Künstler stellen an diesem Frühlingsabend ein buntes Programm auf die Beine und erweisen uns mit ihren künstlerischen Fähigkeiten die Ehre:

Der Fotograf  Fernando Miceli wird an diesem Abend eine Dokumentation über den “Ilê Ashé Oyá” – den ersten Candomblé Tempel Deutschlands präsentieren. Ergänzend hierzu wird Parana Bomfim die Präsentation mit zeitgenössischen Kompositionen perkussiver afro-brasilianischen Musik untermalen.

Selbstverständlich wird auch die Gastgeberin und Sängerin Elisabeth Tuchmann wieder persönlich einen Beitrag zum Programm leisten. Gemeinsam mit Martin Klenk am Cello wird das  Duo Jazz und brasilianische Klänge gekonnt miteinander vereinen.

Aber damit noch nicht genug. Ein weiteres musikalisches Duo wird uns an diesem Abend mit ihrer Anwesenheit erfreuen. Die in São Paulo geborene Künstlerin Yara Linss lebt seit ihrem vierten Lebensjahr in Deutschland. Die Melodien des Berliner Kontrabassisten Klaus Sebastian Klose bilden einen angenehmen Kontrast zu den Klängen der jungen Bossa Nova Stimme.

Abschließend wird der Sänger, Gitarrist und Komponist Hans Limburg verschiedenste musikalische Stilrichtungen miteinander kombinieren: Groovende brasilianische Bossa Novas, mitreißende Sambas und internationale Standards, gemixt mit einem Hauch Brazil-Jazz.

Aber was nützt es über schöne Melodien und und kontrasteiche Klänge zu lesen. Kommt vorbei und lasst euch persönlich von den talentierten Acts überzeugen!

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Buchtipp: “Ein Brasilianer in Berlin” (João Ubaldo Ribeiro)

22.03.2010 von Wendy Koenig

Zur Abwechslung gibt es heute einen Buchtipp.

“Ein Brasilianer in Berlin” von João Ubaldo Ribeiro

Anfang der 1990er Jahre wurde der Schriftsteller João Ubaldo Ribeiro vom “Deutschen Akademischen Austauschdienst” (DAAD) nach Berlin eingeladen, um vorerst seine dort erlebten Erfahrungen in verschiedenen Zeitungsbeiträgen darzustellen. Wieder in seiner Heimat Brasilien angekommen verfasste Ribeiro seine Erlebnisse in einen Buch zusammen.

Empfohlen wurde mir das Buch vor ein paar Jahren während meines Aufenthalts in Brasilien von einem Brasilianer, der selbst einmal ein Jahr in Berlin verbracht hat. “Einige Situationen werden dir bekannt vorkommen” sagte er damals zwinkernd zu mir.

“Ein Brasilianer in Berlin’, das sind die Innenansichten eines Außenseiters: der Autor von ‘Brasilien, Brasilien’ erzählt in 15 Kolumnen wunderbar leicht und liebevoll-ironisch von seinen Eindrücken, Beobachtungen und Erfahrungen mit den Deutschen, die er während eines einjährigen Aufenthalts 1990 in Berlin machte – im ersten Jahr nach der deutschen Wende.”

Er schreibt sowohl über widerlegte, als auch bestätigte Klischees – und dies auf eine überaus charmante Weise. Ob man möchte oder nicht, Ribeiro schafft es uns über unsere eigenen Eigenarten schmunzeln zu lassen.  Ähnlich amüsant ist die Art und Weise, wie er das Brasilienbild der Deutschen beschreibt:

“Eins habe ich während meines Aufenthaltes hier in Berlin gelernt: Ich werde erst wieder in Deutschland antreten, nachdem ich einen Kurs über Amazonien belegt und mindestens eine grundlegende Biographie über die brasilianischen Indianer gelesen habe. Es kann hier nämlich ganz schön schwierig werden für Brasilianer wie mich, die nichts von Amazonien und den Indianern verstehen. Wenn sie von meiner Unwissenheit erfahren, sind einige Deutsche derart empört, dass sie sofort jedes weitere Gespräch mit mir aufgeben. Andere, vielleicht ist das die Mehrheit, wollen mir das schlichtweg nicht abnehmen, hören nicht auf meine abschlägigen Antworten und reden einfach weiter, so dass die Unterhaltung schizophrene Züge annimmt.”

Die 15 vergnüglichen Kolumnen sind sehr angenehm lesbar. Das Buch ist in jedem gut sortierten Buchladen zu finden und kostet im Suhrkamp Verlag nur 6,50 €. Ein Muss für alle Brasilienliebhaber und Brasilianer, die einen Bezug zu Deutschland haben.

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Karneval in Brasilien

19.02.2010 von Forum Brasil

Karneval in Brasilien – das bedeutet Tanzen bis die Füße glühen, sehr viel nackte Haut, Lebensfreude und tropische Temperaturen. Quasi all das, an was es uns im Moment fehlt.

Aber kein Grund Trübsaal zu blasen. Die Mehrheit von uns konnte den Karneval 2010 in Brasilien zwar nicht hautnah miterleben, aber wozu gibt es denn das Internet? :-)

Der Karneval im schönen Brasilien beginnt am Freitag vor Aschermittwoch. Von dort an wird fünf Tage durchgefeiert. Verschiedenste Sambaschulen beginnen schon Monate vorher mit der intensiven Planung und Organisation. Für die aufwendigen und teuren Kostüme wird meistens lange und mühsam gespart.

Aber der große Aufwand lohnt sich. Das Ergebnis ist meist ein farbenfrohes und sehr sehenswertes Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Auch dieses Jahr spürte man wieder die Leidenschaft der Tänzerinnen und Tänzer während sie sich zu Sambarhythmen bewegten.  Selbstverständlich übertrugt sich das auch auf die Zuschauer.

Hier ein paar imposante Eindrücke:

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Brasilianische Filme bei der Berlinale

12.02.2010 von Forum Brasil

Heute ist es wieder so weit! Die diesjährige Berlinale hat begonnen.Berlinale Brasilianische Filme

Natürlich darf hierbei Brasilien nicht fehlen!

Deswegen hier für alle Interessierten ein Auszug dem brasilianischen Filmprogramm der Berlinale 2010:

PANORAMA
“Besouro- Da capoeira nasce um herói”
Brasilien 2009, 120 min.
Regie: João Daniel Tikhomiroff
Darsteller: Ailton Carmo, Jessica Barbosa, Anderson Santos de Jesus, Flávio
Rocha, Irandhir Santos, Besouro Mangangá, so nannte sich der legendäre Capoeirista Manuel Henrique Pereira

(1897-1924). Der Film erzählt seine Lebensgeschichte. Für den früh verwaisten Manuel Henrique Pereira ebnet die Capoeira den Weg zum Ruhm. In Mestre Alípio, einem der großen Meister der Capoeira, findet er einen hervorragenden Lehrer, der ihm die wesentlichen Tugenden des Tanzes vermittelt: Konzentrationsfähigkeit, Gerechtigkeitssinn und die Bereitschaft, die schwarze Bevölkerung Brasiliens aus der strukturellen Sklaverei zu befreien, in der sie Anfang der 1920er Jahre immer noch lebt. Zwar wird Besouro zum Helden, doch ist er auch ein Mann mit Leidenschaften. Dinorá, seine Jugendliebe, wird zur Liebe seines Lebens, die gleichwohl ein tragisches Ende findet. Denn auch die Liebe gehört zu den Kämpfen, denen Besouro nicht aus dem Weg geht. Käfer, heißt es, können nicht fliegen. Aber sie tun es. Und so, wie sie die Gesetze der Physik außer Kraft setzen, überwand sie auch der kämpfende Tänzer und tanzende Kämpfer, den sie in Brasilien Besouro nennen.

WANN UND WO
Mo. 15.2. 19.00 h Zoo Palast 1
Di. 16.2. 13:00 h CinemaxX 7
Mi. 17.2. 14:00 h International
Do. 18.2. 14:30 h Cubix 9
So. 21.2. 19:00 h Zoo Palast

PANORAMA-SPECIAL “Bróder”
Brasilien, 2009, 90 Min.
Regie: Jefferson De
Darsteller: Caio Blat, Jonathan Haagensen, Silvio Guindane, Cássia Kiss, Ailton Graça

Seit seiner Geburt lebt Macu am Stadtrand von São Paulo. An seinem Geburtstag trifft er zwei seiner besten Freunde aus seiner Kindheit, die fortgezogen sind. Jaiminho, das einstige Fußballass der Nachbarschaft, lebt mittlerweile in Spanien, wo er bei einem Verein unter Vertrag steht. Der andere Freund, Pibe, ist im Begriff, Versicherungsagent zu werden. Gemeinsam treffen sie sich auf einer Überraschungsparty, die Macus Mutter Dona Sonia vorbereitet hat. Obwohl die Freunde nicht mehr in der Nachbarschaft leben, sind sie noch eng mit dem Leben hier verbunden.

WANN UND WO
Mi. 17.2. 21.45h Zoo Palast 1
Do. 18.2. 13:00h CinemaxX 7
Fr. 19.2. 17:00h. Cubix 9
Sa. 20.2. 17:00h International

Fucking Different São Paulo
Deutschland/Brasilien 2009, 84 Minuten
10 Kurzfilme
von Rodrigo Diaz Diaz, Luiz René Guerra, Sabrina Greve, Joana Galvão, Monica Palazzo, Max Julien, Ricky Mastro, René Guerra, Silvia Lourenço,
Gustavo Vinagre, Herman Barck, Luciana Lemos, Elzemann Neves

Dies ist der vierte Film der von Kristian Petersen produzierten Konzeptserie FUCKING DIFFERENT. Die Filmemacher aus São Paulo entwickelten ihre Episoden bei einem Scriptworkshop während des 16. Mix Brasil Festivals. Der brasilianische Beitrag zur Serie enthält ganz unterschiedliche Genres. Zwölf Geschichten, in denen Frauen die schwule Welt betrachten und Männer die lesbische.

WANN UND WO
So. 14.2. 22.30 h Cubix 7
Mi. 17.2. 22.30 h CineStar 7
So. 21.2. 17.00 h CineStar

Panorama Dokumente „Waste Land“
Großbritannien, Brasilien, 2010, 99 Min.
Regie: Lucy Walker, João Jardim, Karen Harley
Vik Muniz, 1961 in São Paulo geboren, gilt als einer der wichtigsten brasilianischen Gegenwartskünstler, seit Mitte der 80er Jahre lebt er vorwiegend in New York. Für seine großformatigen Arbeiten verwendet er die unterschiedlichsten Materialen: Lebensmittel ebenso wie Müll. Vik Muniz hat sich wiederholt auch sozial engagiert. Mit WASTE LAND dokumentiert Lucy Walker eines seiner aufwendigsten Projekte: Die Entstehung einer Installation im Jardim Gramacho, einer der größten Mülldeponien der Welt. Sie liegt in einem Außenbezirk von Rio de Janeiro, dort, wo die Ärmsten der Armen leben. Viele von ihnen leben vom Müll, indem sie ihn auf die unterschiedlichste Weise recyceln. Man nennt sie Catadores (Sammler), und mit ihnen arbeitete Vik Muniz bei diesem Projekt zusammen.

WANN UND WO
Sa. 13.2. 17:00h International
So. 14.2. 14:30h CineStar 7
Fr. 19.2. 22:30h CineStar 7
So 21.2. 15:30h Colosseum 1

Generation 14Plus
„Os Famosos e os Deundes da Morte“(The Famous and the Dead)

Brasilien, 2008, 110 Min.
Regie: Esmir Filho
Darsteller: Henrique Larré, Ismael Caneppele, Tuane Eggers, Samuel
Reginatto, Áurea Baptista, Adriana Seiffert

Esmir Filho: Ich mag die Art, wie Teenager über die Welt denken. Ihre Gefühle sind stärker, und sie lassen sich leichter von den Möglichkeiten verführen, die das Leben mit sich bringen kann. Sie beginnen, vieles von sich zu entdecken, und versuchen ihre verborgenen Gefühle zu bekämpfen. Wenn wir erwachsen sind, scheint uns alles, was wir durchgemacht haben, trivial, dabei war es eine Phase, die für uns alle erschreckend und auch klärend war. Darum mag ich mich mit Teenage-Angst beschäftigen, mit der Melancholie, Rebellion, Unsicherheit und Einsamkeit, die diese Lebensphase mit sich bringt.

WANN UND WO
So. 14.2. 14:30h Babylon-Mitte
Di. 16.2. 15:30h Cubix 8
Do. 18.2. 19:30h Babylon-Mitte

Forum
O Dragão da Maldade contra o Santo Guerreiro | Antonio das Mortes

Weltpremiere der restaurierten Fassung
Brasilien 1969, 95 Min.
Regie Glauber Rocha
Darsteller: Maurício do Valle, Odete Lara, Othon Bastos, Hugo Carvana, Jofre Soares,
Lorival Pariz, Rosa Maria Penna, Emanuel Cavalcanti, Mario Gusmào

Mit einer zeitgenössischen Adaption der Geschichte vom Drachentöter St. Georg fand Rocha 1969 ein Sinnbild für die brasilianische Militärdiktatur, die zu jener Zeit ihre repressivsten Züge angenommen hatte.

WANN UND WO
Mi. 17.2 13:45h CineStar 8 (Paloma Rocha ist anwesend)
Do. 18.2. 16:15h Delphi Filmpalast (Paloma Rocha ist anwesend)

Weitere Informationen zu anderen Filmen, Preisen und so weiter findet ihr hier. Das Forum Brasil wünscht in jedem Fall viel Spaß!

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Valentinstag in Brasilien

23.01.2010 von Forum Brasil

ValentinstagDas Fest der Liebe steht vor der Tür: bald ist Valentinstag! Wir beschenken unseren Partner mit Schokolade, einem wunderschönen Strauß oder gestalten uns zusammen einen schönen Tag. Es soll sogar Paare geben die garnichts zu Valentinstag machen, aber das ist doch nur unromantisch ;) In Deutschland ist der Valentinstag jedes Jahr am 14. Februar, doch wie sieht das in Brasilien aus und welche Bedeutung hat dieser Tag bei ihnen?


ValentinstagUm es gleich herauszuposaunen: In Brasilien ist Valentinstag nicht am 14. Februar sondern am 12. Juni. Wenn man es sich in Deutschland aussuchen könnte, würde ich wahrscheinlich auch eher den Juni statt den kalten Februar favorisieren. Aber das soll auch kein Problem sein, schließlich, wer sich für Brasilien interessiert, kann Valentinstag genauso gut auch zwei Mal im Jahr feiern. In Brasilien hat der Valentinstag an sich aber nicht ganz die Bedeutung wie in Deutschland. Hier finden sich die Familienangehörigen zusammen, um einen gemeinsamen Tag mit der Familie zu verbringen und sich gegenseitig mit Kleinigkeiten zu beschenken. Also fast wie Weihnachten, nur etwas kleiner ;) . Um aber die Verbindung zu dem Fest der Liebe aufrechtzuerhalten, gehört noch dazu gesagt, dass dieser Tag häufig von jungen Paaren genutzt wird, um ihre Verlobung der ganzen Familie bekanntzugeben, weil dieser Tag den Paaren ganz besonderes Glück verspricht.

Im Forum Brasil werden wir dazu leider keine Feier machen, schließlich wollen wir ja auch ein Tag in Zweisamkeit verbringen. Ihr könnt aber gerne schauen, was wir sonst noch so geplant haben.

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