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Öffentliches Candomblé-Ritual zu Ehren Yemanjá

09.01.2012 von Forum Brasil

Am Samstag den 4. Februar findet erneut ein öffentliches Ritual im Candomblé-Tempel Berlin statt!

YemanjaDas Ritual wird zu Ehren der Göttermutter Yemanjá zelebriert. Sie ist die Gottheit des Meeres und der Mutterschaft, Hüterin des Heimes und Schutzpatronin der Seefahrer. Yemanjá ist die Mutter aller Orixás und der gesamten Menschheit. In Brasilien wird Yemanjá direkt mit dem Meer assoziiert und als Meereskönigin verehrt. Die wörtliche Übersetzung ihres Namens lautet “Mutter der Fische”. Sie symbolisiert die Kraft der Weiblichkeit.

Die Töchter Yemanjás sind robuste Frauen, kräftig und voller Sinnlichkeit. Sie sind großzügige Menschen, haben viele Freunde, sind besitzergreifend und beeinflussen das Leben der Menschen, die sie lieben.

Das Ritual wird betreut und durchgeführt von Babalorixá Muralessy.

Wir freuen uns über die Teilnahme von Freunden, Interessenten und Neugierigen! Bitte bringt Blumen und Kerzen mit und erscheint ausschließlich in weißer Kleidung (Frauen in weißem Rock).

Eine Voranmeldung ist nicht nötig und wir bitten um freiwillige Spenden euererseits.

Samstag, 4. Februar 2012

um 14:30 Uhr

im Forum Brasil

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Öffentliches Ritual zu Ehren Oxossi und Ogum

05.05.2011 von Forum Brasil

Am Samstag, den 07. Mai 2011 haben alle Freunde des Forum Brasil und des Tempels Ilê Obá Sileké, Anhänger des Candomblé und an der afro-brasilianischen Religion Interessierte die Chance an einem öffentlichen Ritual für die beiden Gottheiten Oxossi und Ogum teilzunehmen. Los geht es um 14:30 Uhr im Forum Brasil (in der Möckernstraße 72 in Kreuzberg).

 

Zur Religion Candomblé haben wir ja schon vor einiger Zeit etwas geschrieben.

Nun etwas zu den zwei von insgesamt meist 17 Orixás, für die das Ritual an diesem Wochenende stattfinden wird. Die Orixás sind die göttlichen Vorfahren der Menschen, Vermittler zwischen Mensch und Olorin – dem obersten göttlichen Prinzip – und Herrscher über die Natur. Ashé ist die immaterielle Energie, die der Mensch im Trancezustand erlangen kann und die ihn den Göttern näher bringt. In der Regel hat jeder Anhänger im Candomblé seinen eigenen Gott, dessen menschliche Eigenschaften repräsentativ für ihn stehen können:

Oxossi ist der Orixá des Waldes, der Jagd, der Ernährung, der Flora und Fauna und auch der Kunst. Sein Charakter ist die ständige Bewegung und die Konzentration auf die Jagd. Er schützt den Jäger genauso, wie er das Wild vor der Jagd schützt. Damit verdeutlicht er, dass nur zur eigenen Ernährung gejagt werden sollte. Sein schamanisches Prinzip verkörpert die Intelligenz im Umgang mit Flora und Fauna, seine Genügsamkeit und seinen Rückzug in den Wald. Er gilt als einer der intelligentesten Orixás, als bescheiden und rücksichtsvoll. In Meditation mit ihm spürt man förmlich sein hohes Maß an Konzentration und er hilft gerne Menschen mit Problemen neue Ziele anzugehen. Eine weitere Seite von Oxossi ist seine Vorliebe für Kunst. Ursprünglich galt er auch als Patron der Töpfer, Flechter und Holzschnitzer – allesamt Handwerke, die intelligente Inspiration, hohe Konzentration und Ruhe brauchten.

Ogum, ursprünglich als Herr des Metalls verehrt, gilt als dynamische Kraft voller Schwung, Jugend und Energie. Er ist zielgerichtet, energisch und in seiner Art unumstößlich in seiner kraftvollen, männlichen Energie. Ogum ist ein Krieger für das Gute und Symbol der Technologie, Entwicklung und Expansion. Er repräsentiert jene, die Natur verändernde Kraft, die durch den Eingriff des Menschen freigesetzt wird. Er ist Wegbereiter der Zivilisation, der arbeitende Mensch schlechthin und eine Heldenfigur par excellence. Ogums “Kinder” sind impulsiv, kampfeslustig, ehrenhaft, reiselustig, und sie begegnen den Veränderungen im Alltag positiv. Sie sind neugierig und beharrlich, mutig und bis an die Grenze zur Taktlosigkeit aufrichtig. Sie stecken voller nervöser Energie, die sich in physische Aktivität entladen muss. Darum sind sie auch häufig Sportler. Auch Frauen können “Töchter” von Ogum sein, als Archetyp repräsentiert er jedoch ein ausgeprägt männliches Verhaltensmuster. Wird er bei Zeremonien hinzugezogen, lässt er auch deutlich seine Freude über die Festlichkeit spüren. Ogum lässt sich in der Regel beim Tanzen nicht zweimal bbitten – er erscheint meist sehr schnell. Sicherlich haben gerade diese menschlichen Eigenschaften dazu geführt, dass Ogum sich großer Beliebtheit erfreut.

 

Das Ritual wird für alle Teilnehmer offen zugänglich sein und ist kostenlos. Es wird jedoch darum gebeten, in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) zu erscheinen. Beginn ist um 14:30 Uhr.

Wer noch mehr über den Candomblé erfahren will, kann sich bei uns telefonisch (030- 780 960 54) oder per Email (info@forum-brasil.de) für den am darauf folgenden Tag stattfindenden Workshop “Die Kraft der Götter” mit Babá Muralessy anmelden. Dieser findet von 12:00 bis 16:00 Uhr im Forum Brasil statt. Die Teilnahme kostet 40 Euro. Der Workshop beinhaltet Tänze, Rhythmen und Gesänge mit Geschichten und Ritualen aus dem afro-brasilianischen Candomblé und wird musikalisch live von einer Percussion-Band begleitet. Die TeilnehmerInnen werden gebeten weiße Kleidung (Frauen einen weißen Rock), ein weißes Tuch und weiße Kerzen mitzubringen sowie die seelische Bereitschaft für spirituelle Energiearbeit.

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Öffentliches Ritual zu Ehren Xangó im Forum Brasil

26.07.2010 von Forum Brasil

Wir haben schon einmal über die afro-brasilianische Religion Candomblé geschrieben, die von Sklaven aus West-Afrika nach Brasilien gebracht wurde. In dieser werden etwa 16 Gottheiten verehrt. Diese Naturgötter heißen Orixás. Sie treten als Vermittler auf zwischen Olorin, dem obersten göttlichen Prinzip und uns, den Menschen. Die Kultstätten des Candomblé heißen „Terreiros“. An oberster Stelle stehen entweder eine Priesterin (Yalorixá) oder ein Priester (Babalorixá), die alle Rituale durchführen. Jeder Mensch hat nach dem Candomblé Qualitäten mindestens eines Orixás. Welcher Orixá zu einem gehört, kann die Yalorixá oder der Babalorixá durch das Kaurimuschel-Orakel (jogo de búzios) herausfinden. Die Orixás sind den Menschen sehr ähnlich und haben auch Schwächen oder können sich irren. Demgegenüber besitzen sie mystische Eigenschaften.

Xangó

Jedem Orixá werden außerdem ganz bestimmte Attribute zugeordnet, z.B. eine Farbe, ein Metall, ein Wochentag, eine Lieblingsspeise oder bestimmte Trommelschläge. Die meisten Gottheiten erfüllen konkrete Funktionen. Xangó gilt z.B. als Krieger. Zu seinen Ehren wird am 31. Juli 2010 ein öffentliches Ritual im Forum Brasil stattfinden. Xangó ist der Orixá des Donners, Blitzes und der Gerechtigkeit. Als sein Symbol gilt die Doppelaxt aus Kupfer, seine Farbe ist rot, sein Stein der Rubin. Der Mittwoch ist ihm als Tag zugeordnet. Lügner bestraft er mit seinen Blitzen und er rächt die von Ungerechtigkeit betroffenen Menschen. Xangó ist außerdem verantwortlich für die Verwaltung und das Rechtswesen. Die Mythen erzählen, er sei ein König, der zum Gott wurde.

Am darauf folgenden Sonntag, dem 01. August 2010, gibt Murah Soares im Forum Brasil den Workshop „Kraft der Götter“, wo er einen Einblick in die rituellen Tänze und Gesänge der Orixás gibt. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen am „Tanz mit den Göttern“ teilzunehmen. Mehr Infos dazu gibt es auf der Seite vom Forum Brasil.

Ritual zu Ehren Xangó:Workshop Kraft der Götter

Samstag, 31. Juli 2010

Beginn: 14:30 Uhr

Workshop “Kraft der Götter” mit Murah Soares:

Sonntag, 01. August 2010

12:00 – 16:00 Uhr

Bitte zu beiden Veranstaltungen in weißer Kleidung erscheinen!

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